Zutrittscontroller

NexACCESS

1322


Sicherheitstechnik, Gebäudetechnik, Netzwerke, eine Vielzahl von Schnittstellen. Anforderungen, die herkömmliche Steuerungen nur selten lösen können. Großteils mit Standardkomponenten aufgebaut, bietet der Controller NexACCESS demgegenüber mehrere Vorteile. Die unterschiedlichen Daten können über einen einzigen Controller gesammelt, bewertet und per LAN weitergeleitet werden.

Die Philosophie

Ein durchdachtes Gehäuse sorgt für einfache Montage und Anschluss. Das Innenleben setzt auf technische Standards. Zum einen steht eine Bedienung über Netzwerk und WEB-Browser zur Verfügung. Diese ermöglicht die umfassende Daten-pflege und  Parametrierung. Zu den Türen und Ausweislesern ist Flexibilität wichtig.

Herzstück des Controllers ist das NexBOARD. Dieses besteht aus einer Mutterplatine, welche die Schnittstellen nach aussen (Steck- und Kabelanschlüsse) sowie die Montagemöglichkeit der intelligenten  Komponenten zur Verfügung stellt. Alle anderen Teile sind in Modultechnik integrierbar. Als Computerkomponenten werden normierte PC104 Platinen verwendet, wodurch eine breite Palette von Funktionen zur Verfügung steht. Die Integrierbarkeit in moderne Netzwerke ist durch die Verwendung von LINUX als Betriebssystem sichergestellt. Die Programmierbarkeit des Controllers erlaubt eine kundenspezifische Adaptierung.

 

Anwendungen und Produkte

Der Controller ist in einer breiten Palette von Sicherheitstechnik und Gebäudeleittechnik einsetzbar (Zeiterfassung, BDE, Zutritt, Liftbenützung, Gegensprechen, Türsteuerung, ...). Durch die LAN Technologie sind diese Anwendungen im Intranet verfügbar. Mit dem BDE Terminal NexTIME1322 und dem Zutrittscontroller NexACCESS1322 stehen zwei für diese Bereiche vorkonfigurierte Produkte zur Verfügung

 

Schnittstellen und Konfiguration

Üblicherweise wird das NexBOARD mit einer 386/60Mhz Prozessorplatine konfiguriert. Diese ist bereits mit Schnittstellen für RS232/RS485(2x) sowie 10Mbit Ethernet ausgestattet. Flash Speichermodule im IDE Format stehen von 4MB bis 128MB zur Verfügung. Über die Parallelschnittstelle kann eine LCD-Anzeige und eine Matrixtastatur (4x6) betrieben werden. Alle dafür vorgesehenen Anschlüsse werden über Schraubklemmen oder Steckverbindungen an der Mutterplatine bereitgestellt.

Eine Digital I/O Karte stellt 24 Ein/Ausgänge zur Verfügung, von denen acht Kontakte direkt auf der Mutterplatine bestückt werden können. Die weiteren 16 I/O Module werden auf einer getrennten Montagekarte bestückt und verkabelt. Durch Verwendung von OPTO22 Modulen steht eine breite Palette vom Relaiskontakt bis zum Halbleiterschalter für unterschiedliche Spannungen zur Auswahl.

Eine RS485 Schnittstelle dient zum Anschluss der Lesegeräte für Zutrittskontrolle. Dabei stehen Schnittstellen für Chipkartenleser Legic, mifare, em, hitag und Digitalleser von WSE, Indala, EVVA sowie Fingerprint Reader zur Verfügung. Programmtech-nisch ist der Anschluss von fünf Lesern vorgesehen.

 

Programmierbarkeit

Das Basisprogramm führt die Kommunikation mit allen betroffenen Komponenten durch und stellt dabei anfallende Informationen in Events einer Benutzerschnittstelle zur Verfügung. Diese Events können in einer state-machine bearbeitet werden, wobei dem Programmierer unterschiedliche Aktionen zur Verfügung stehen. So können bei bestimmten Events I/Os gesetzt, Daten bewertet(Tabellenzugriff), übermittelt oder gespeichert werden. Ein vom Anwender konfigurierbarer Download erlaubt die Datensynchronisation von Datenbeständen auf HOST Systemen. Die Programmierung erfolgt in einer Metasprache entweder direkt am Controller oder am PC. Für die direkte Programmierung wird der Controller mit einer VGA-Karte erweitert.